Über den (Un)sinn von Hochformat Videos

Da ich für einen Kunden den Instagram Account betreue, und dabei nicht nur Bilder, sondern auch Videos produziere, kam neulich die Frage nach dem Seitenverhältnis auf.

Wir entschlossen uns, einfach mal das (früher zurecht verpönte) Hochformat auszuprobieren. Da das das erste mal ist, dass ich bewusst im Hochformat filme, dachte ich, ich könnte auch mal wieder etwas bloggen.

Also: Erstmal die Erklärung: Warum Hochformat?

Vorteile:

  • man kriegt auf dem Display des Users, der die Werbung auf Instagram sieht, deutlich mehr Platz zur Verfügung, als im Querformat, somit erstens mehr Aufmerksamkeit und zweitens erkennt der User den Inhalt auch besser
  • Man kann das Video nicht nur im Feed, sondern auch als Story und bei Instagram TV posten, ohne schwarze Balken, und ohne, dass das Handy gedreht werden muss (und wer dreht sein Handy schon für eine 10 Sekunden Werbung?)

 

Nachteile?

Eigentlich nur einen, und zwar muss man bei der Produktion enorm umdenken, und überlegen, wie man was arrangiert. In meinem Fall habe ich den Vorteil, dass keine Personen ins Video müssen und auch die Produkte relativ Hochformat geeignet sind. Trotzdem muss man bei jedem Schritt nochmal hinterfragen, ob er für das Hochformat richtig ist, oder ob man etwas nur aus Gewohnheit macht.

Meine Erfahrungen:

Ich habe die Videos als Motivation genommen, generell mal ein paar neue Sachen auszuprobieren, zB die Musik mal selber in Garageband zu machen und anzupassen, statt Stock Musik zu kaufen, außerdem habe ich ein bisschen mehr mit Typographie und After Effects gespielt, als ich es sonst tue.

Ich verlinke euch hier mal noch ein Video zu dem Thema von Camera Cave, das ich auch ziemlich gut fand: https://youtu.be/7rnOpNiVp1o

 

 

 

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